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Die schweizerische Demokratie
Sämtliche Schweizerinnen und Schweizer, die das 18. Altersjahr zurückgelegt haben, sind auf Bundesebene stimm- und wahlberechtigt. Das Frauenstimmrecht wurde in der Schweiz erst im Jahre 1971 eingeführt; heute ist es unverständlich, warum um diese an sich selbstverständliche Reform so zäh hatte gerungen werden müssen.

Die staatsbürgerlichen Rechte sind in der Schweiz ausgeprägter als in vielen anderen Ländern. Zum einen wählt das Volk die Mitglieder des Nationalrates und, nach kantonalem Recht, jene des Ständerates. Ausserdem hat es Verfassungs- und Gesetzgebungsbefugnisse: 100'000 Stimmberechtigte (von 4,7 Millionen) können über eine Volksinitiative eine Total- oder Teilrevision der Verfassung verlangen. Die Unterschriften müssen innerhalb einer Frist von 18 Monaten gesammelt werden. Eine solche Revision muss zwingend dem Volk und den Ständen zur Abstimmung vorgelegt werden und ist erst gültig, wenn sie sowohl von der Mehrheit des gesamten Schweizervolkes als auch von der Mehrheit der Kantone (12 von 23) angenommen wird. Schliesslich müssen Gesetze und gewisse Staatsverträge dem Volk vorgelegt werden, wenn dies von 50'000 Stimmberechtigten innerhalb einer Frist von 100 Tagen nach deren Bekanntgabe verlangt wird.

 

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